Motorsport

Verschiedene Rennarten

Schon im Mit­te­lal­ter führten Men­schen Ren­nen und das Ver­lan­gen nach dem Sieg war schon immer vorhan­den. Früher führte man Pfer­deren­nen und auch Wagen und Kutschen­ren­nen. Aber seit der Erfind­ung des Auto­mo­bils wurde das Ren­nen­fahren auf ein anderes Niveau gebracht.

Ursprung des Motorsports

Bere­its am Ende des 19. Jahrhun­derts, kurz nach der Erfind­ung von Autos fan­den Ren­nen, die aus heutiger Sicht gradezu lächer­lich wirken, statt. Das erste Ren­nen wurde in Frankre­ich ver­anstal­tet und damals fuhren Peu­geots, De Dions und Pan­hards die 50 km Strecke von Paris nach Rouen. Die Autos damals ähnel­ten eher Kutschen als heuti­gen Fahrzeu­gen, hat­ten max­i­mal 3 PS und und es wur­den Holzräder ver­wen­det. Sie erre­icht­en Geschwindigkeit­en von 19 km/h.

Peu­geot Type 5

Mit der Entwick­lung der Tech­nik stiegen auch die Ren­n­möglichkeit­en und aus dem ein­fachen Autoren­nen entwick­el­nten sich viele ver­schiedene Arten: Formel 1, Touren­wa­gen-Meis­ter­schafften, Ral­ly und vieles mehr.

Formel 1 (Single-Seater)

Wenn man von Ren­narten spricht, ist das erste was den Meis­ten ein­fällt wahrschein­lich F1. Formel 1, welch­es auch Königs­diszi­plin des Motor­sports oder Ren­nen mit offe­nen Rädern genan­nt wird, beze­ich­net extreme Ren­n­fahrzeuge deren einziger Ziel es ist, so schnell wie möglich zu sein. Ursprünge der F1 find­et man schon in den 1920er Jahre, aber die Autos haben sich seit­dem stark verän­dert.

Auto Union Type D Grand-Prix Ren­nwa­gen , 1939

Die Fahrzeuge von heute sind knapp 6 Meter lang (länger als ein Rolls Royce Phan­tom) wiegen weniger als 750 kilo (leichter als ein Smart) und haben unge­fähr 1000 PS. Damit haben sie einen Leis­tungs­gewicht von 0.75 (1 PS muss nur 0.75 kg bewe­gen), was eine abso­lut extreme Num­mer ist, wo das Leis­tungs­gewicht bei ein­er Mer­cedes-Benz E220 Limo­sine 10 beträgt.

Mer­cedes-AMG F1 W10 EQ POWER+, 2019
Grand-Prix Ren­nwa­gen von Lewis Hamil­ton

F1 ist selb­stver­ständlich das Bekan­nteste der Sin­gle-Seater, es gibt aber auch F2, F3 und F4: Ren­n­fahrzeuge die große Ähn­lichkeit­en mit F1 Auots haben. Aber je höher die Zahl, desto schwäch­er sind die Leis­tun­gen des Autos. Und nicht zu vergessen ist auch For­mu­la E. Es han­delt sich hier­bei, wie der Name schon sagt, um Sin­gle-Seater Ren­nwa­gen die elek­trisch angetrieben wer­den.

Tourenwagen

Weit­er gehts bei den Touren­wa­gen-Meis­ter­schaften, welche wahrschein­lich die meist ver­anstal­tete Ren­nart ist. Hier­bei spricht man von Autos, die in Serie pro­duziert wer­den, dabei wird nicht draufgeachtet ob es Limosi­nen oder Coupes sind. Diese wer­den dementsprechend umge­baut: bre­it­ere Kot­flügeln, leis­tungsstärkere Motoren, härter abges­timmtes Fahrw­erk und starke Gewicht­sre­duzierung sind nur einige der vie­len Ren­n­mod­i­fika­tio­nen.

DTM-Ver­sion der Mer­cedes-Benz C‑Klasse

NASCAR

Ähn­liche Regeln wie die Touren­wa­gen Meis­ter­schafften besitzt die NASCAR Serie. NASCAR ste­ht für Nation­al Assosi­a­tion for Stock Car Auto Racing und es ist ein Motor­sportver­band, die haupt­säch­lich in der USA stat­tfind­et. Obwohl die Ren­nregeln ver­gle­ich­bar zueinan­der sind, sind die Fahrzeuge von völ­lig ander­er Schöp­fung. Beim NASCAR han­delt es sich um ein­schließlich um V8 Motoren deren Kraft nur an die Hin­ter­achse weit­ergegeben wird. Um mit dem Serien­fahrzeug noch eine gewisse Ähn­lichkeit zu haben, wird die Karosserie bloß mit ein­er Plas­tikhülle, die Merk­male vom Straßen­fahrzeug besitzt, abgedeckt. Auf Präzi­sion, Down­force und gute Lenkung wird hier gar­nicht geachtet. Es wird nur auf Streck­en mit so gut wie gar keinen schar­fen Kur­ven gefahren und beim NASCAR wird viel mehr auf die Höh­st­geschwindigkeit geachtet.

NASCAR mit dem Ausse­hen von einem Ford Mus­tang
NASCAR bei Tem­po 320

Drag Race

Eine Ren­nart, genau so amerikanisch wie die NASCAR Serie ist das Drag Race. Die klas­sis­che Viertelmeile (402 m). Beim Drag Race gibt es keine Ein­schränkun­gen für die Fahrzeuge: von nor­malen Autos zu Motor­rädern, von lächer­lichen Selb­stkreatio­nen zu Ren­nwa­gen, von umbaut­en Büssen zu echt­en Drag­stern.

Ein Drag­ster “Cool Bus”
Ein 10000 PS Drag­ster, der die Viertelmeile in 3,5 Sekun­den schaffte. Am Ziel hat­te es 490 km/h auf dem Tacho.

Rally

Aber der Rennsport der wahrschein­lich den besten Fahrer braucht, ist Ral­ly. Man spricht hier­bei von Ren­nen in allmöglichen Ter­rain, wo man bei allmöglichen Kon­di­tion fährt. Es gibt keine Rennstreck­en, es wird auf schmalen Land­straßen, auf erdi­gen Eng­pässen und auf Sand gefahren, ohne jedliche Rück­sicht auf das Auto zunehmen. Wer beim Ral­ly­fahren die Kun­st des Quer­fahrens nicht beherrscht, der hat ein großes prob­lem, denn man nimmt jede einzelne Kurve mit einen Drift.

Der Lan­cia Stratos — Eine Ral­ly Leg­ende

Das sind die Bekan­ntesten Rennsportarten, aber wenn man wirk­lich alle Ren­narten aufzählen würde, wäre der Blog um “einiges” länger. Würdest du nicht auch gerne mal das eine oder andere aus­pro­bieren? Die Meis­ten wer­den wohl nur in Videospie­len die Gele­gen­heit bekom­men.

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